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Alters- und Pflegeheim Rosenpark

Projektwettbewerb

Erneuerung Alters- und Pflegeheim Rosenpark Gersau

2019, 3. Preis

Bauherr

Stiftung Rosenpark, Alters- und Pflegeheim Stiftungsrat

Architekt: Frei & Ehrensperger Architekten, Zürich

Mitarbeit: Morgane Roch / Valerie Leimgruber

Aus der Analyse von Ort und baulichem Zustand der Anlage entwickeln wir unser Etappierungskonzept, welches auch den ortsbaulichen Rahmen vorgibt. Im Wesent-lichen schlagen wir einen Ersatzneubau vor, der die Eigenschaften, die Atmosphäre der bestehenden Gebäude aufnimmt: Maximale Aussicht auf den See und die heim-ische Bergwelt, mittig zwischen den Wohngruppen gelegene, grosszügige Gemein-schaftsräume.

Der Ersatzneubau des Altbaus A wird nördlich am Hang erstellt. Die Ersatz-neubauten B und C ergänzen den Neubau linear wie gehabt. Die Neubauten über-nehmen die Massstäblichkeit der heutigen Bauten. Dieses ortsbauliche Konzept ermöglicht die Erhaltung des dem Alters- und Pflegeheim südlich vorgelagerten, grosszügigen Parks, der Visitenkarte des Alters- und Pflegeheimes. Die Aufenthalts-qualität dieses Parks soll mitgeeigneten Massnahmen verbessert werden. Sowohl das Restaurant als auch der neue Speisesaal öffnen sich für Aussenanlässe in diesen Park hinaus. Es entstehen Orte der Begegnung für die Öffentlichkeit.

Die Besichtigung der bestehenden Anlage zeigt das Potential des Ortes sehr deutlich: Der Ort lebt in erster Linie vom spektakulären Ausblick auf den See und in die Bergwelt.

Trotz erheblichen baulichen Mängeln, welche die heutige Anlage ihres Alters zufolge notwendigerweise aufweist, wirkt die vorgefundene Atmosphäre äusserst selbst-verständlich. Die lineare Anordnung der Bauten, die vielen Zimmern diesen spek-takulären Panoramablick bietet, macht an diesem Ort Sinn. Die Aussicht, das Pano-rama ist das Kapital dieses Grundstückes und macht einen erheblichen Anteil des Wohnwertes des jetzigen Heimes aus. Müsste man heute ein Alterszentrum auf diesem Areal realisieren, man würde die Baukörper analog setzen wollen.

Das gewünschte Neubauvolumen ist jedoch grösser als die Bestandesbauten und kann nicht mehr im Volumen der bestehenden Gebäude realisiert werden. Der Ersatzneubau wird zwangsläufig grösser. Andererseits ist die Auslagerung sämt-licher Bewohner /-innen mit erheblichen Kosten verbunden. Es muss deshalb eine Lösung gesucht werden, welche eine Realisierung in Etappen möglich macht.

Frei & Ehrensperger Architekten BSA

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