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Ökonomie - ökologie - nachhaltigkeit

Illustration aus

Bambuswald Tenryu-Ji, Arashiyama, Kyoto, Japan

Fotos

Lisa Ehrensperger, Roland Frei

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Inspiration - Demut - Champar Langkhang Buthan

Inspiration - Das Denken einmal pflegen - Ise Shrine

'Vieles, was im Boom der letzten Jahre gebaut und publiziert wurde, ist offenbar auch unter der Devise entstanden: Wir bauen billig, koste es was es wolle...'

Bruno Spagolla

Wir versuchen nicht billig, sondern günstig zu bauen. Ökonomischer Druck sollte die Bereitschaft fördern, sich auf das Wesentliche zu reduzieren, Unnötiges wegzulassen. Dabei sehen wir uns als Vermittler zwischen betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Interessen. Nur wenn das Verständnis für beide, sich scheinbar ausschliessenden Interessen geschaffen werden kann, ist es auch möglich, nachhaltig zu bauen. Oekonomie und Oekologie sind untrennbar miteinander verbunden. Das Wort 'Oekologie' ist heute durch das Modewort 'Nachhaltigkeit' ersetzt worden. Man könnte den Satz von Bruno Spagolla folgendermassen umschreiben. 'Nicht alles, was in den letzten Jahren mit dem Etikett nachhaltig versehen wurde, ist im Nachhinein betrachtet tatsächlich nachhaltig.' Sollte uns das nicht nachdenklich stimmen? Nachhaltigkeit kann sich nicht an Zahlen messen, nicht an kurzfristigen Businessplänen orientieren, sondern an einer respektvolleren und demütigen Haltung gegenüber unserer Umwelt. Nachhaltigkeit bedeutet letztlich die Einsicht, dass Oekonomie und Oekologie sich gegenseitig nicht nur nicht ausschliessen, sondern sich im Gegenteil gegenseitig bedingen. Keine wirklich nachhaltige Oekonomie ohne einen längerfristigen Zeithorizont.

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